UNKONVENTIONELLER RAUM
Braunschweig - 2018

Der Turm als Raum selbst, nur das Rapunzel nicht ihr Haar hinunter lässt,
sondern der Braunschweiger Künstler, Stephan Chamier, darin vermeintlich
gefangen ist.

Der Raum öffnet sich dem Betrachter wie in einem Puppenspiel, er wird mit
hinein genommen in die dreieckige Immobilie. Der Raum entpuppt sich als
medialer Spielraum für Suggestionen der Medien in ihrem Einzugsbereich. Die
Gefahr von medialer Präsens und ihrem Riesenwuchs wird gleichermaßen
aufgezeigt, wie in der Haltung ihres Betrachters relativiert.

Es ist dem Zuschauer selbst überlassen, inwieweit er sich der Sensation des
Gedankenspiels am Turm hingibt. In der Betrachtung wird der Raum außerhalb
des Turmes, die Stadt Braunschweig, als Projektionsfläche für neue
Gedankengänge geöffnet.*